Ein Buch, was soll das sein? Und wozu ist das gut? Es kann weder bloggen noch simsen, noch twittern, nicht einmal scrollen. Spätestens jetzt sollte sich Widerspruch regen. Bei Lane Smith in Gestalt eines Esels, eines Affen und einer Maus. In einfachen Worten und witzigen Bildern erzählt der berühmte New Yorker Illustrator die Fabel von der (Wieder-)Entdeckung des Buches. Ein ideales Geschenk für alle Menschen, die das Blättern dem Scrollen vorziehen.
Erin Hunter: Seekers Bd. 1: Die Suche beginnt
Inhalt:
Im hohen Norden Amerikas begeben sich drei junge Bären auf eine Reise, von der keiner von ihnen weiß, wohin sie sie führen wird.
Kallik, eine Eisbärin, macht sich nach dem Tod ihrer Mutter auf die Suche nach ihrem Bruder Taqqiq. Sie hat immer gern die Geschichten über die Bärengeister gehört, doch können sie ihr dabei helfen, alleine in der Wildnis klar zu kommen?
Lusa, eine Schwarzbärin aus dem Zoo, wollte schon immer in der Wildnis leben. Die Gelegenheit ist nun endlich gekommen, als eine neue Grizzlybärin in den Zoo gebracht wird. Sie bittet Lusa, nach ihrem Sohn Toklo zu suchen, den sie verstoßen musste. Lusa gelingt die Flucht, doch so gefährlich hat sie sich die Wildnis nicht vorgestellt.
Toklo, ein Grizzly, muss sich allein durchschlagen, nachdem seine Mutter ihn nach dem Tod seines Bruders verstoßen hat. Wohin sein Weg ihn führt, ist ihm ungewiss, wichtig ist für ihn nur eins: Er möchte ihn allein gehen, denn durch sein trauriges Schicksal ist er misstrauisch und eigenbrötlerisch geworden. Doch zu seinem Pech heftet sich Ujurak, der sich in alle möglichen Tiere und sogar in einen Menschen verwandeln kann, wie eine Klette an sein Fell. Widerwillig freundet er sich mit ihm an, obwohl keiner von beiden weiß, wer Ujurak wirklich ist.
Kritik:
Das Buch ist spannend bis zum Schluss. Ebenso ist es interessant und fantasievoll. „Seekers“ berichtet auf eine einzigartige Art und Weise aus der Perspektive von Bären. Der schnelle Wechsel der Sichtweisen – abwechselnd handelt ein Kapitel von Kallik, eins von Lusa und eins von Toklo – ist ungewöhnlich, funktioniert aber gut. Als zusätzliches Extra beinhaltet das Buch zwei Karten: Eine von der Gegend, in der die Geschichte spielt aus Bärensicht und eine aus Menschensicht. Erin Hunter, das Autorenteam, das durch die „Warrior Cats“ berühmt wurde, hat mit „Seekers – Die Suche beginnt“ ein Buch geschrieben, das meiner Meinung nach zwar nicht so gut wie die „Warrior Cats“ ist, aber dennoch auf jeden Fall lesenswert.
Mi
11
Jan
2012
Was machen die Bücher eigentlich, wenn nachts niemand da ist?
Ein schönes Youtube-Video aus einer Buchhandlung in Toronto zeigt uns, was da los ist.
Mi
11
Jan
2012
Wir freuen uns über die Besprechungen unserer Testleser Ida (11), Moshe (9) und Janosch (14), die unter Buch-Empfehlungen zu finden sind.
Weitere Lese-Exemplare warten auf Testleser:
1. Nina E. Grontvedt: Ich bins Oda. Mein zu 110% wahres Tagebuch (ab 10 Jahre, eher für Mädchen)
2. Yves Grevet: Meto. Das Haus (ab 12 Jahre, eher für Jungs) - wird zurzeit von Janosch gelesen.
3. Jennifer E. Smith: Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick (ab 13 Jahre, eher für Mädchen)
... und noch einige weitere.
Kommt einfach in den Tatzelwurm und leiht euch die Bücher aus. Über eine kurze Besprechung innerhalb von 4-6 Wochen freuen wir uns!
Hier seht ihr schon mal die Umschläge der Bücher.
Frisch eingetroffen:
Gustav Gorky, Weltraumreporter vom Planeten Gorky
Die neue Erfolgsserie aus der Feder des Olchi-Autors Erhard Dietl
- rasant, spannend und intergalaktisch gut.
190 Seiten
Oetinger Verlag
12,95 €
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